Vor allem die Erdkröte und der Grasfrosch begeben sich jetzt in Richtung Laichgebiete. Dabei nutzen sie unterschiedliche Gewässer wie Weiher, Tümpel aber auch größere Seen. Während der Grasfrosch seinen Laich in großen Klumpen in sehr flachem Wasser ablegt, lassen sich im Wasser vorfindbare Laich-Schnüre, die häufig um Wurzeln herum abgelegt werden, der Erdkröte zuordnen.

Um die Laichgebiete zu erreichen, wandern viele Amphibien über stark befahrene Straßen und werden so leicht überfahren. Auch wenn an einigen brisanten Stellen in unserer Region viele ehrenamtliche Helfer versuchen durch Einsammeln und Aussetzen die Tiere vor dem Tod durch den Autoreifen zu retten, sollten verständnisvolle Aurofahrer aus Rücksicht auf die geschützten Tiere an empfindlichen Stellen langsamer fahren.

Beispiel Dernbachtal

Besonders kritisch ist die Situation zur Zeit auf der Kreisstraße 17 im Dernbachtal zwischen Winterscheider Mühle und Abzweigung Winterscheid. Hier lebt die größte Grasfrosch-Population des Rhein-Sieg-Kreises. Auch wenn zahlreiche Helfer im Einsatz sind, brauchen die Amphibien dringend die Unterstützung durch umsichtige Autofahrer