Einmal im Jahr muss es sein! Stationärrollen brauchen Pflege, wenn sie lange halten und in der nächsten Saison verlässlich einsatzbereit sein sollen. Vieles kann stocken, rosten oder schleifen.

Da hilft nur eins: Auseinanderbauen und die einzelnen Teile reinigen und ölen bzw. fetten. Wichtig: Merken Sie sich beim Auseinanderbauen der Rolle unbedingt die Reihenfolge der einzelnen Teile, damit Sie nach der Politur alles wieder richtig zusammenfügen können.

Das Gehäuse

Schrauben und Einzelteile des Gehäuses sollte man mit viel lauwarmem Spüli-Wasser gut reinigen. Auch die Kurbel, an der sich häufig Dreck ablagert, muss gut gesäubert werden. Beim Trocknen aller mit Spüli-Wasser gereinigten Teile hilft ein trockenes Handtuch oder ein Föhn.

Das Getriebe

Nehmen Sie das ganze Getriebe auseinander und entfernen Sie das alte Fett vollständig. Schnecke, Antriebsrad und andere Teile müssen sorgfältig geputzt werden und anschließend gut getrocknet werden. Erst dann sollte man neues Fett auftragen.

Kugellager

Auch die Kugellager brauchen eine gute Reinigung und frisches Fett. Sie garantieren schließlich den reibungslosen Lauf der Rolle. Auch sie muss man ausbauen, gründlich baden und reinigen, trocknen und dann neu fetten.

Bremsen

Da Bremsscheiben besonders verschleißanfällig sind, ist eine Reinigung extrem wichtig. Ablagerungen von Belägen lassen sich mit feinem Schleifpapier entfernen. Bremsscheiben dürfen in keinem Fall geölt oder eingefettet werden, da das die Bremswirkung verringert.

Schnurlaufröllchen

Das Schnurlaufröllchen ist ein sehr stark belastetes Teil der Stationärrolle. Durch einen Tropfen Öl funktioniert es ebenso wie ein klemmender Schnurfangbügel und eine hakende Rücklaufsperre bald wieder zuverlässig.