Ein Ausflug an dieses Fischgewässer lohnt sich immer, schließlich liegt die von Wald umrahmte kleine Talsperre sehr idyllisch und bietet neben toller Fischwaid auch Erholung für Auge und Sinne. Neben Weißfischen verfügt das Gewässer über einen guten Besatz an Regenbogenforellen, Schleien, Karpfen und Barschen. Hechte, Zander und Aale gibt es auch, sie gehen allerdings seltener an den Haken.

An der Steinbachtalsperre ist das Angeln vom Boot ebenso wie das Verwenden von Köderfischsenken und das Angeln mit lebendem Köderfisch verboten. Ein Fischereierlaubnisschein berechtigt zum Fischen mit zwei Ruten, beim Spinnfischen darf nur eine Rute eingesetzt werden. Beim Fischen auf Hecht und Zander muss ein Stahlvorfach verwendet werden. Das Betreten der Staumauer ist ebenso wie die Ausübung der Fischerei hier verboten. Angelverbot herrscht auch in den ausgezeichneten Schongebieten. Die beiden Vorstaubecken dürfen ebenfalls nicht befischt werden.

Es dürfen pro Tag höchstens jeweils 3 Forellen, Karpfen und Schleien sowie insgesamt 3 Hechte und Zander entnommen werden. Schonzeiten und Mindestmaße können dem beim Kauf einer Tageskarte beigefügten Merkblatt entnommen werden. Der Pächter des Gewässers, der Fischereiverein Euskirchen, bittet besonders darum auf übermäßiges Anfüttern zu verzichten, den Angelplatz sauber zu halten und sich rücksichtsvoll gegenüber in und am Gewässer lebenden Tieren zu verhalten.

Tipps:
Spinnfischer können die Talsperre bequem in 2-4 Stunden umrunden. Wer es auf Hechte und Barsche abgesehen hat, sollte seine Plätze fächermäßig abwerfen und mit sinkenden Kunstködern arbeiten. Dabei sollte man vor allem in Grundnähe fischen, ab und zu aber auch mal das Mittelwasser beangeln. Der Grund der Talsperre ist so gut wie frei von Hindernissen.

Spinnfischen auf Forellen lohnt sich auch. Kleine Spinner, Blinker, Twister und Wobbler sollten dirket unter der Oberfläche zügig eingeholt werden. Es empfiehlt sich, eine 3 Meter lange, etwas schwere Spinnrute einzusetzen. Mit dieser kann man weiter werfen als mit der leichten Spinnrute. Außerdem kann ja schließlich auch mal ein Hecht beißen. Besonders lohnt sich der Versuch an beiden Seitenufern neben der Staumauer.

Friedfischangler bevorzugen die beiden kleinen Buchten. Es braucht etwas Übung, um direkt über dem Futter zu fischen, da das Ufer recht steil abfällt. Eine Feederrute mit Futterkörbchen kann da hilfreich sein. Maden gelten als Allroundköder.

Ein Tauwurm an einer Grundrute lohnt immer, egal an welcher Stelle man fischt. Auf ihn können Schleien, Forellen und Barsche beißen, vielleicht sogar ein Aal. Wenn man an der Oberfläche frisch besetzte Forellen sieht, lohnt ein Versuch mit einer Wasserkugel und ein Paar Maden oder Mistwürmern.

Preise:
Tageskarte: 10 Euro, zuzüglich 0,50 Euro Ausstellungsgebühr
Jahreskarte: 150 Euro

Verkaufstellen für Erlaubnisscheine:

Tagescheine:
Aral-Tankstelle in Euskirchen-Flamersheim, Geierstr. 55, 53881 Flamersheim (24h geöffnet)

Angelsport Pohl, Kuchenheimer Str. 47-49, 53881 Euskirchen

Angelgeschäft Busch, Händelstr. 47, 53881 Kuchenheim

Angelsport Bonn, Kesselgasse 3, 53111 Bonn

Ole’s Angelecke, Lengsdorfer Hauptstr. 46a, 53127 Bonn

Helge u. Thomas Heuer GbR, Am Wachtbergring 4, 53343 Wachtberg-Berkum,

Angelsport Zimmermann, Gut von Mallinckrodt 7, 53894 Mechernich-Antweiler

Waldgasthaus Steinbach, 53881 Euskirchen, Talsperrenstraße 105, Tel.: 02225/958300, www.waldgasthaus-steinbach.de

Jahreskarten:
Fischereiverein Euskirchen, Magret Erden, In den Benden 9, 53902 Bad Münstereifel