Im gesamten Eifel-Ardennen-Raum leben rund 1000 Exemplare.
Dies ist insgesamt eines der bedeutendsten Vorkommen in ganz Mitteleuropa.
Vor etwa zehn Jahren galt die Art noch als vom Aussterben bedroht.

Über 6200 Tier- und Pflanzenarten wurden bis heute im Nationalpark Eifel nachgewiesen, davon rund 1400 Rote-Liste-Arten. Neben gelben Wildnarzissen, Bärwurz und Schwarzstorch liegt ein besonderes Augenmerk auf der Wildkatze, einem der seltensten einheimischen Säugetiere.

Typische Merkmale sind der breite wuchtige Kopf, der dicke Schwanz mit schwarzen Ringen und schwarzem stumpfem Ende, die fleischfarbene Nase und die verwaschen getigerte Zeichnung auf graubeigem Grund. Im Verhalten unterscheiden sich Wildkatze und Hauskatze erheblich voneinander. Eines der wesentlichen Merkmale der Hauskatze ist ihre hohe soziale Toleranz, während die Wildkatze eher ein Einzelgänger ist.

Dem Nationalpark Eifel kommt beim Schutz der Wildkatze eine ganz besondere Rolle zu, erläuterte der Leiter des Landesbetriebes Wald und Holz NRW, Andreas Wiebe: „Die Wildkatze benötigt als Lebensraum weitläufige Waldgebiete, die nicht durch Infrastruktur durchbrochen werden. Diese finden wir nur in wenigen Regionen NRWs, unter anderem hier im Nationalpark.“

Quelle: Pressemitteilung des Ministeriums für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur und Verbraucherschutz in NRW

Weitere Informationen: www.naturerbe.nrw.de